Umrechnung Messabstand (Grenzwert 3 m ↔ 10 m)

Grenzwerte oder Messwerte zwischen Messabständen umrechnen. 10 m → 3 m sind etwa +10.46 dB.

dBµV/m
dB/decade
Umgerechneter Pegel
50.4576dBµV/m
Korrektur
10.4576dB

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Rechenbeispiel, Formel und Erläuterung anzeigen

Rechenbeispiel

Eingabe: Grenzwert / Pegel im ursprünglichen Abstand 40 dBµV/m, Ursprünglicher Abstand 10 m, Zielabstand 3 m, Abstandsexponent 20 dB/decade
Ergebnis: Umgerechneter Pegel 50.4576 dBµV/m, Korrektur 10.4576 dB

Formel

L₂ = L₁ + n·log₁₀(d₁ / d₂)
Standardwert n = 20 (Feldstärke umgekehrt proportional zum Abstand)

Erläuterung

Fällt das abgestrahlte Feld umgekehrt proportional zum Abstand, beträgt die Umrechnung von d₁ auf d₂ 20·log₁₀(d₁/d₂) dB. Verwenden Sie sie bei Messungen in 3 m gegen einen 10-m-Grenzwert oder beim Vergleich von Ergebnissen aus verschiedenen Abständen.

PraxistippNormen geben den 3-m-Grenzwert oft gerundet an (z. B. +10 dB) statt der berechneten +10.46 dB. Verwenden Sie für Konformitätsentscheidungen immer den in der Norm angegebenen Grenzwert und diesen Rechner für Abschätzungen und Gegenkontrollen.

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge gebe ich die Werte im Prüfabstand-Rechner ein?

Geben Sie zuerst den vorhandenen Pegel oder Grenzwert (dBµV/m) ein, dann den zugehörigen Abstand als d₁ und den gewünschten Abstand als d₂. Für ein umgekehrt zum Abstand abfallendes Feld bleibt der Exponent bei 20 dB/decade. Beispiel: Ein Grenzwert von 40 dBµV/m bei 10 m ergibt für 3 m Prüfabstand 40 + 20·log₁₀(10/3) = 50.46 dBµV/m, also eine Korrektur von +10.46 dB.

Können Sie eine Umrechnung von 3 m auf 10 m komplett durchrechnen?

Angenommen, bei 3 m wurden 48.0 dBµV/m gemessen und Sie benötigen den Wert bei 10 m. Mit d₁ = 3 und d₂ = 10 ist die Korrektur 20·log₁₀(3/10) = −10.46 dB, der Pegel bei 10 m also 48.0 − 10.46 = 37.54 dBµV/m. Ein größerer Abstand muss den Pegel senken; prüfen Sie daher, dass die Korrektur negativ ist.

Wann ist die Annahme von 20 dB/decade falsch?

Der Faktor 20 gilt nur für eine ideale Punktquelle im Fernfeld. Nahe der Quelle fällt das Feld schneller ab; die Nahfeldgrenze λ/2π beträgt bei 30 MHz etwa 1.59 m. Auch Bodenreflexionen auf einem realen Messplatz verändern die Abstandsabhängigkeit. Von 30 m auf 10 m ergibt n = 20 den Wert 9.54 dB, n = 40 dagegen 19.08 dB; ein falscher Exponent führt also zu großen Fehlern.

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Ergebnisse und Zusammenfassungen dienen nur als Referenz. Verwenden Sie für Zertifizierungen und Prüfberichte den aktuellen Normtext und Daten kalibrierter Messgeräte. Zuletzt aktualisiert: 2026-11-04