Freiraumdämpfung & Friis-Empfangsleistung
Freiraumdämpfung aus Frequenz und Abstand sowie Empfangsleistung nach der Friis-Gleichung.
Rechenbeispiel, Formel und Erläuterung anzeigen
Rechenbeispiel
Ergebnis: Streckendämpfung 41.9902 dB, Empfangsleistung -41.9902 dBm
Formel
Erläuterung
Die Freiraumdämpfung ist FSPL = 20·log₁₀(4πdf/c). Sendeleistung plus beide Antennengewinne minus Streckendämpfung ergibt die Empfangsleistung. Nützlich für Störbetrachtungen bei Funkmodulen, Streckenbilanzen in der Absorberhalle und zum Verständnis der Messplatzdämpfung.
Häufige Fragen
In welcher Reihenfolge gebe ich die Werte im FSPL-Rechner ein?
Zuerst die Frequenz in MHz (nicht GHz), dann die Entfernung in m. Danach Sendeleistung in dBm und beide Antennengewinne in dBi; für eine isotrope Annahme bleiben die Gewinne bei 0. Bei einer 2.4-GHz-Quelle tippen Sie 2400, nicht 2.4. Das Tool liefert Freiraumdämpfung in dB und Empfangsleistung in dBm, direkt vergleichbar mit Empfängerempfindlichkeit oder Störschwelle.
Gibt es ein komplettes Beispiel für FSPL und Friis?
Angenommen 2400 MHz bei 10 m, Sendeleistung 0 dBm, je 3 dBi Antennengewinn. FSPL = 20·log₁₀(4π·10·2.4×10⁹ / 299792458) = 60.05 dB. Empfangsleistung = 0 + 3 + 3 − 60.05 = −54.05 dBm. Dieselbe Formel ergibt bei 1000 MHz und 3 m 41.99 dB – ein praktischer Referenzwert für Abstandsprüfungen in der Kammer.
Warum weicht das Ergebnis von meiner Messung ab, und wo liegen die Grenzen?
FSPL setzt genau einen direkten Pfad im freien Raum voraus; Reflexionen, Polarisationsfehlanpassung, Kabeldämpfung und Fehlanpassung sind nicht enthalten. Die Entfernungsskalierung ist dagegen exakt: Jede Verdopplung bringt 6.02 dB, jede Verzehnfachung 20 dB, z. B. bei 2400 MHz von 100 m auf 1000 m. In Schirmräumen oder bei kurzer Distanz können Messwerte um viele dB abweichen.
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Ergebnisse und Zusammenfassungen dienen nur als Referenz. Verwenden Sie für Zertifizierungen und Prüfberichte den aktuellen Normtext und Daten kalibrierter Messgeräte. Zuletzt aktualisiert: 2026-11-03