Dämpfungsglied (π und T) Widerstandsrechner

Widerstandswerte für T- und π-Dämpfungsglieder aus der geforderten Dämpfung in dB und der Systemimpedanz.

dB
T-Glied: Längswiderstand R₁ (je Seite)
25.9747
T-Glied: Querwiderstand R₂
35.1364
π-Glied: Querwiderstand R_sh (je Seite)
96.2475
π-Glied: Längswiderstand R_se
71.1512

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Rechenbeispiel

Eingabe: Dämpfung 10 dB, Systemimpedanz Z₀ 50 Ω
Ergebnis: T-Glied: Längswiderstand R₁ (je Seite) 25.9747 Ω, T-Glied: Querwiderstand R₂ 35.1364 Ω, π-Glied: Querwiderstand R_sh (je Seite) 96.2475 Ω, π-Glied: Längswiderstand R_se 71.1512 Ω

Formel

K = 10^(A/20)
T-Glied: R₁ = Z₀(K−1)/(K+1), R₂ = 2K·Z₀/(K²−1)
π-Glied: R_sh = Z₀(K+1)/(K−1), R_se = Z₀(K²−1)/(2K)

Erläuterung

Ein Dämpfungsglied ist ein Widerstandsnetzwerk, das das Signal abschwächt und dabei Ein- und Ausgangsimpedanz auf Z₀ hält. Mit K = 10^(A/20) ist der Längswiderstand des T-Glieds Z₀(K−1)/(K+1) und der Querwiderstand 2K·Z₀/(K²−1). Bei 50 Ω ergeben 10 dB etwa 26 Ω / 35 Ω für ein T-Glied und 96 Ω / 71 Ω für ein π-Glied.

PraxistippDas Runden auf Normwerte verschlechtert die Anpassung geringfügig. Prüfen Sie bei höherer Leistung die Belastbarkeit und das Frequenzverhalten der Widerstände. Messen Sie bei Dämpfungsgliedern zum Schutz eines Empfänger- oder Verstärkereingangs die Einfügungsdämpfung vor der Prüfung mit einem Netzwerkanalysator.

Häufige Fragen

Wie wähle ich zwischen dem T- und dem π-Ergebnis?

Tragen Sie die Dämpfung in dB und Z₀ ein (50 Ω bei den meisten EMV-Empfängern, 75 Ω bei Video oder Kabel-TV). Beide Netzwerke liefern gleiche Dämpfung und gleiche Anpassung; nur die Widerstandswerte unterscheiden sich. Bei 20 dB in 50 Ω braucht das T-Glied beidseitig 40.91 Ω in Serie und 10.10 Ω parallel, das π-Glied beidseitig 61.11 Ω parallel und 247.50 Ω in Serie. Nehmen Sie das, was sich mit Ihren Bauteilen leichter aufbauen lässt.

Rechenbeispiel: 6 dB bei 75 Ω?

K = 10^(6/20) = 1.9953. T-Glied: R₁ = 75·(K−1)/(K+1) = 24.92 Ω je Seite und R₂ = 2K·75/(K²−1) = 100.40 Ω parallel. π-Glied: R_sh = 75·(K+1)/(K−1) = 225.71 Ω je Seite und R_se = 75·(K²−1)/(2K) = 56.03 Ω in Serie. Bei geringer Dämpfung ist ein R₁ deutlich unter 75 Ω normal.

Warum ist ein einzelnes 40-dB-Dämpfungsglied ungünstig?

Rechnerisch geht es: Bei 50 Ω ergeben 40 dB im T-Glied R₁ = 49.01 Ω mit R₂ = 1.00 Ω, im π-Glied 51.01 Ω parallel und 2499.75 Ω in Serie. Doch ein 1-Ω-Parallelwiderstand und ein 2.5-kΩ-Serienwiderstand werden bei hohen Frequenzen von Anschlussinduktivität und Streukapazität dominiert, und Leckage um das Glied begrenzt die reale Dämpfung. Besser zwei 20-dB-Glieder in Reihe, mit Leistungsreserve.

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Ergebnisse und Zusammenfassungen dienen nur als Referenz. Verwenden Sie für Zertifizierungen und Prüfberichte den aktuellen Normtext und Daten kalibrierter Messgeräte. Zuletzt aktualisiert: 2026-11-04